Reise nach Israel
Urlaub Mai 2005
Auf den Spuren der Bibel
Aus Psalm 122: "
Von David, ein Wallfahrtslied. Ich
freute mich über
die, die mir sagten: Lasset uns ziehen zum Haus des HERRN!
Nun stehen unsere
Füße
in deinen Toren, Jerusalem..."
Unsere Urlaubsreise im Mai 2005 führte uns nach Israel – ein
unvergessliches
Erlebnis. Wir sahen uns Jerusalem an und erholten uns am Toten Meer.

Mit
dem
Namen Israel verbanden sich auch für uns sehr unterschiedliche Vorstellungen:
Zum
einen ist es das Land der Bibel und des HERRN. Sofort werden tausende
Jahre heiliger Geschichte heraufbeschworen; die Gestalten
und Geschichten
der
Bibel werden lebendig. Über all diesem aber ragt Jerusalem, die
Schöne,
die
Goldene, die vor nun 3000 Jahren von König David zur Hauptstadt Israels
ernannt wurde. Nirgendwo begegnen sich die drei monotheistischen Weltreligionen – Judentum,
Christentum und Islam – auf so engem
Raum, nirgendwo drängen sich deren heilige Stätten so dicht
wie in der Altstadt
Jerusalems. Eine Vorstellung von dieser Mystik kann man jedoch nur dann
gewinnen, wenn man sich mit der Bibel unter dem Arm auf Entdeckungsreise
macht.
Es ist aber auch das Land, in dem Israelis und Palästinenser
seit über
50 Jahren
unversöhnlich auf ihren "Rechten" beharren; Ausgangspunkt
und Zentrum des
Nahost-Konflikts. Bewaffnete Soldaten und Polizisten sind im normalen Straßenbild
nicht zu übersehen. Aber als ausländische Besucher fühlten
wir uns nicht
gefährdeter als in anderen Städten; auch konnten wir unsere touristischen
Ziele
mit ganz wenigen Ausnahmen besichtigen.
Yerushalayim ist der hebräische Name der Stadt. Er
bedeutet "Ort
des
Friedens". In arabischen Karten und für alle Araber heißt
die Stadt El Quds, "Die Heilige". Doch wird Frieden eines Tages
in die Mauern der Heiligen einkehren?
Aus Psalm 122:
"... Wünschet Jerusalem Glück!
Es möge wohl gehen denen, die
dich lieben! Es möge Friede sein in deinen Mauern und Glück in
deinen Palästen!
Um meiner Brüder und Freunde willen will ich dir Frieden wünschen.
Um des
Hauses des HERRN willen, unseres Gottes, will ich dein Bestes suchen."
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